Stadt- und Landkreise

Landkreis Esslingen (ES)

Im Frühjahr 2009 begann der Projektkreis Esslingen mit der Erfassung der Kleindenkmale. Rund 70 ehrenamtliche Kleindenkmalerfasserinnen und -erfasser waren in den 44 Gemeinden mit Erfassungsbogen, Fotoapparat und Karte unterwegs und haben rund 3.000 Kleindenkmale dokumentiert. Im Frühjahr 2011 konnte die Erfassung abgeschlossen werden. Eine Publikation mit einer Auswahl der Kleindenkmale im Landkreis Esslingen ist im Jahr 2012 erschienen.

  • Norbert Häuser / Manfred Waßner
  • Auf Spurensuche. Geschichten von Kleindenkmalen im Landkreis Esslingen
  • ISBN: 978-3-933235-20-6
  • (2012) 239 S. zahlr. Abb.

Ansprechpartner

Manfred Waßner

Kreisarchiv
Esslingen

Pulverwiesen 11
73726 Esslingen am Neckar

✆ +49(711) 39 02 23 40
wassner.manfred(at)lra-es.de

Norbert Häuser

Limburgstraße 127
73265 Dettingen/Teck

✆ +49(7021) 5 17 87
haeuser.kleindenkmale(at)yahoo.de

 

 

Kleine Auswahl von Kleindenkmalen im Landkreis Esslingen

Eine Vielzahl unterschiedlicher Kleindenkmaltypen ist im Landkreis Esslingen erhalten geblieben. Steinkreuze, Gedenksteine, Gruhen, Weinbergschutzhütten und vieles mehr erinnern an das Arbeitsleben vergangener Zeiten sowie an besondere Ereignisse und Persönlichkeiten der Region. 

Gedenkstein des 25-jährigen Regierungsjubiläums von König Wilhelm I.

Zusammen mit dem 60. Geburtstag von König Wilhelm I. (1781-1864) feierte man 1841 in Stuttgart und in anderen Gemeinden in Württemberg König Wilhelms 25. Regierungsjubiläum. In Stuttgart wurden die Jubiläumsfeierlichkeiten mit einem großen Festumzug begangen, zu dem fast 200.000 Zuschauer aus dem ganzen Land herbeigeströmt waren. Auf dem Schlossplatz wurde die Jubiläumssäule errichtet, überall im Land wurden Denkmale zu Ehren König Wilhelms aufgestellt und eingeweiht, wie z.B. in Bissingen an exponierter Stelle auf dem Hörnle unter der Burg Teck. Die Inschrift am Sockel des Marmordenkmals lautet: „Dem geliebten König Wilhelm den 30. Oktober 1841 die dankbaren u. treuen Bissinger“.

Verbotszeichen

„Die beeden Wege über die Wiese sind / Sommer und Winter / bei Überschreit. verboten / Ober Ensingen / Anno 11. Jun. 1821, / T(testatum = bezeugt) Schultheiß u. d. / gemeinde Rath.“ Man kann sich auch heute noch gut vorstellen, was diesem klaren und deutlichen Verbot vorausgegangen sein mag. Sicher gab es bereits etliche Versuche, die Abkürzung über die Wiese, die die Unterensinger und Zizishauser auf dem Weg zur Neckarbrücke zur Oberamtsstadt Nürtingen nahmen, zu unterbinden und die Passanten dazu anzuhalten, auf dem rechten Weg zu bleiben.